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Wenn auf einmal alles anders ist. Update von Nadine Rieder

Profi Mountainbikerin Nadine Rieder hat ihren Saisonplan komplett geändert, ein strukturierter Tagesablauf hilft ihr dabei fit zu bleiben und die kommenden Herausforderungen zu meistern.

Kurz vor Beginn des Cape Epic Rennens in Südafrika änderte sich auch für ROTWILD Factory Teamfahrerin Nadine Rieder die Saison schlagartig. Erst die Absage des legendären Etappenrennens, dann folgten weitere Rennabsagen bis hin zur Verschiebung der Olympischen Spiele, auf die sie hoch motiviert hingearbeitet hatte. Mittlerweile ist die Sonthofenerin wieder gesund zu Hause eingetroffen und berichtet, wie sie mit der Situation in Zeiten von Corona umgeht und ihre Ziele nicht aus den Augen verliert.

Möglichst wenig Kontakt

"Ich bin jetzt über zwei Wochen zurück aus Südafrika und nach wie vor heilfroh, dass ich die Reise gesund überstanden habe und wohlbehalten im Allgäu angekommen bin. Weil ich im selben Haus mit meiner ganzen Familie wohne, inkl. Oma und Opa, war meine Besorgnis natürlich groß. Mein Großvater wird bald 90, daher habe ich den Kontakt in den letzten beiden Wochen so gering wie möglich gehalten und quasi Selbst-Quarantäne gemacht. Mein Glück ist, dass ich sehr ländlich wohne und fast nur Natur in der unmittelbaren Nähe vorhanden ist. So ist auf jeden Fall gesichert, dass der Kontakt zu anderen gering bzw. gar nicht da ist.

Wünscht sich schnellstmöglich auf die Rennstrecke zurück: Nadine Rieder, hier bei ihrem letzten Rennen in Südafrika Mitte März. Foto: Henk Neuhoff

Ein strukturierter Tagesablauf hilft

Diejenigen die mich kennen, wissen, dass ich sehr strukturiert und organisiert bin. Das hilft mir in dieser Zeit sehr. Ich stehe wie immer früh morgens auf und habe meine Routinen beibehalten. 

Nach dem Frühstück gehe ich entweder auf einen langen Spaziergang mit dem Hund oder absolviere meine 1. Trainingseinheit. Nach dem Mittagessen kümmere ich mich um PC-Arbeiten oder sonstige anstehende Aufgaben. Am Nachmittag gibt es je nach Trainingsplan noch eine 2. Einheit und abends mache ich eine Stretching-und Blackroll Einheit. Dies hilft mir, mich vom Tag zu entspannen und den Körper runterzufahren. So steht einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Weg.

In der freien Zeit bin ich viel am Backen und Kochen. Das hat mir schon immer viel Freude gemacht und jetzt nutze ich besonders die freie Zeit am Wochenende dazu. Auch wenn ich die Wettkämpfe und Bike Events sehr vermisse, versuche ich das Beste daraus zu machen. Und die Zeit auf meinen Bikes (derzeit meistens das R.R2) kann ich ja zum Glück trotzdem genießen.

Enge Abstimmung mit dem Trainer

Mit der Absage aller kommenden Rennen ist es natürlich nun alles andere als leicht eine Trainingsstruktur beizubehalten. Hilfreich für mich ist, dass ich das Thema voll und ganz in die Hände meines Trainers legen kann. Ich kann mich auf ihn verlassen, er hält mich fit und sobald neue Renntermine bekanntgegeben werden, bringt er mich wieder rechtzeitig in Topform. 

Das Allerwichtigste ist nun gesund zu bleiben und beizutragen, dass die Situation bald besser wird!

Blick nach vorne: Mit positiver Einstellung bereitet sich Nadine auf die kommenden Wochen vor.

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