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ROTWILD Werksbesichtigung

Rund 25 Gäste aus ganz Deutschland kamen ins südhessische Dieburg, um die Entstehung, Technologie und Produktion von ROTWILD kennen zu lernen.

Wie sieht eigentlich eine High-End Firma der Bike Branche von innen aus?

Rund 25 Gäste aus ganz Deutschland kamen ins südhessische Dieburg, um die Entstehung, Technologie und Produktion von ROTWILD kennen zu lernen. Pünktlich um 15 Uhr startete die Besichtigung mit Alexandra Leinhos (Vertriebsleitung) und Ole Wittrock (Marketing & Kommunikation). In einem kurzen Zusammentreffen im Showroom sprachen die Gäste über ihre Erwartungen und ihre Motivation, warum sie gerne das Werk besuchen wollten.

Der Premium-Anspruch begleitet die Marke von Beginn an. Bereits im Jahr der Gründung des Unternehmens war ROTWILD mit bahnbrechenden Standards in der Bike Branche gestartet. Die beiden Firmengründer Peter Schlitt und Peter Böhm skizzierten deshalb zum Auftakt kurz die Historie von ROTWILD, die 1996 mit dem ersten eigenen Downhill Bike begonnen hatte. Das allererste Bike steht heute im Eingangsbereich der Firma. Schon damals war es mit elektronischer Schaltung, Riemenantrieb, Scheibenbremse und Carbon-Doppelbrückengabel ausgestattet. Im gleichen Jahr gewann Stefan Herrmann damit die Downhill-Weltmeisterschaft in Australien.

Nächster Halt des Unternehmensrundgangs war das 1920 errichtete Backstein-Gebäude. Seit dem Umzug 2012 von Dietzenbach nach Dieburg lagern hier Rahmen und Teile, der historisch Bau enthält auch die Montage. Alle ROTWILD Bikes werden nicht am Fließband sondern von Spezialisten einzeln aufgebaut und unterliegen dabei einer permanenten Qualitätskontrolle. Für die Besucher hoch spannend waren an dieser Station einige der ersten 2018er Modelle, die als Musterräder zu bestaunen waren.

Zurück im Showroom gab Chefingenieur Peter Böhm ausführliche Einblicke in den Bereich Research und Development. Schon Ende der 1990er Jahre setzte ROTWILD die Dehnmessstreifen-Technologie ein, um im Praxiseinsatz Realdaten über die unterschiedliche Belastungsintensitäten an verschiedenen Stellen des Rahmens zu ermitteln. Heute bilden moderne CAx-Systeme die Grundlage für Rahmen- und Produktentwicklungen. Durch CAE (Computer Aided Engineering) können Belastungsberechnungen für unterschiedliche Lastfälle dargestellt werden. Der Vorteil dieser Programme ist eine hohe Serientreue, die neue Modelle bereits im Prototypenstadium dadurch haben. Die Kinematik wird mit Hilfe dynamischer, kräftebezogener Analysen des Fahrwerks ausgewertet.

Nach der Präsentation tauschten sich die Gäste intensiv mit den Mitarbeitern aus. So endete ein interessanter Nachmittag, der viele Einblicke in die Facetten eines Premiumherstellers bot.

„Das war super interessant und man hätte noch länger bei euch verweilen können. Gerade als ROTWILD Fahrer ist so ein Blick hinter die Kulissen wirklich ein Geschenk. Dafür herzlichen Dank an euer Team!“ 
P. Wickert

"Vielen Dank für die Möglichkeit ROTWILD so hautnah kennen lernen zu dürfen! Es war beeindruckend, wie viel Herzblut in ADP und ROTWILD steckt. Auch, dass die beiden Gründer sich so viel Zeit genommen haben, war ungewöhnlich (für manchen ein paar Folien zu viel, für mich als Maschinenbau-Ingenieur natürlich interessant). Insgesamt eine super Aktion, mehr Kundenbindung kann man nicht erreichen! Kein Vergleich zu Messen oder Bikefestivals. So sichert man sich treue Mehrfachkäufer ;-) DANKE nochmal an alle, die sich so viel Mühe gegeben haben." 
J. Vogel

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